Ursprüngliches Engadin

 

Wir geniessen ein paar Tage mit der Familie in Zernez inmitten der tief beeindruckenden Natur des Schweizer Nationalparks. Wir sind zur Herbstzeit hier mit der unsagbar schönen Färbung der Lärchen. Die Wanderungen führen uns in felsige Höhen wo wir auf Steinböcke und einen Adler treffen. Demut breitet sich in mir aus. Unfassbar schön und Eindrücklich ist das gewaltige Naturschauspiel.  

 

Ursprünglich ist er, der Schweizerische Nationalpark. Es ist das grösste Wildnisgebiet der Schweiz und es umfasst 170 Quadratkilometer unberührte Naturlandschaft sowie 100 Kilometer markierte Wanderwege. Der 1914 gegründete Nationalpark ist nicht nur der einzige der Schweiz, sondern gleichzeitig auch der älteste der Alpen und Mitteleuropas. Zusammen mit dem regionalen Naturpark Biosfera Val Müstair bildet der Nationalpark heute ein UNESCO-Biosphärenrevat. 

 

Die einmalige Naturoase zeichnet sich durch eine einzigartige hochalpine Flora und Fauna aus: Hier hausen ganzjährig Hirsche, Murmeltiere, Bartgeier und das Nationalpark-Wappentier, der Tannenhäher, während die reiche Pflanzenwelt insbesondere im Juli und August so richtig aufblüht. Es ist eine streng geschützte Wildnislandschaft, in der sich Tiere und Pflanzen frei entwickeln und natürliche Prozesse ihre Wirkung ungehindert entfalten können. 

  

Auf dem Nachhauseweg zurück ins Unterland queren wir den Parc Ela. Wir kommen in dichtem Nebel über den Albulapass und machen Halt am Lai da Palpuogna. Die Stimmung am See ist absolut mystisch! Die Sonnenstrahlen finden nur vereinzelt den Weg durch den Nebel. Wunderschön. 

 

Der Parc Ela ist der grösste regionale Naturpark der Schweiz. Er liegt in einer vielseitigen Landschaft um die Alpenpässe Albula, Julier und Septimer und bietet ursprüngliche Natur, intakte romanische Dörfer und eine gelebte Kultur in drei Sprachen – Romanisch, Deutsch und Italienisch.