Paris, die Stadt der Liebe

 

Bienvenue à Paris! 

 

Paris ist romantisch, unverwechselbar, magisch, teils gegensätzlich und vor allem vollbepackt mit eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten. Paris, die Stadt der Liebe, der Mode und der Kunst ist Sehnsuchtsort von (zu)vielen Touristen weltweit. Es lohnt sich früh aufzustehen, sei es um den Sonnenaufgang am Ufer der Seine zu erleben oder um die Stadt noch leer zu geniessen. Mit dabei sind frische Croissants und Baguettes an jeder Ecke und duftender Kaffee strömt aus den Cafés.

 

In kaum einer anderen Stadt lässt es sich so wunderbar durch bezaubernde Strassen flanieren, wie durch die französische Hauptstadt. Paris als Spaziergang zu erleben bietet unglaublich viele Eindrücke! Durch das hübsche Viertel Montmartre schlendern ist wie wenn man durch ein Buch spaziert, überall schwingt ein Hauch Nostalgie mit. Montmartre ist das Künstlerviertel von Paris. Hier lebten einst Picasso und Van Gogh und das merkt man dem 18. Arrondissement heute noch an. Kopfsteingepflasterte Gassen, kleine Treppen, lauschige Plätze, Bänke und Laternen. Es ist eine poetische Stimmung. Natürlich darf auch ein Besuch der Sacré Coeur nicht fehlen. 

 

Wer Kilometer um Kilometer durch die Strassen von Paris spaziert, der sehnt sich wohl früher oder später auch nach einer Pause. Ideal für einen Moment der Ruhe sind die Parkanlagen und Gärten der Stadt. Der Jardin du Luxemburg, der Jardin des Tuileries – dieser ist ein gartenarchitektonisches Meisterwerk und zum Flanieren oder auf der Wiese liegen wie gemacht – der Jardin des Plantes ebenso der Friedhof Pere Lachaise oder als Alternative auch eines der zahlreichen Cafés. 

 

Wir haben Paris bei diesem Aufenthalt im Frühling besucht und es war zwar trockenes und einigermassen sonniges Wetter, doch auch noch bitterkalt. Wer schon einmal in Paris war weiss, wie fies der Wind wehen kann. Brrrrrrrrr 🥶  Umso schöner war dann das Aufwärmen im Innern eines Cafés. Und ganz unverhofft sind wir an Syvonna gelangt, eine Bekannte aus den Bergen, im gleichem Alter wie meine Tochter. Sie waren jahrelang zusammen in der Skischule und immer im Januar in der Sportferienwoche sehen wir sie und ihre Familie wieder. Ja. Was für ein Zufall! Sie war für ein paar Tage alleine in der Stadt unterwegs. Sofort ein Foto machen und in die Runde schicken. Das glaubt uns sonst ja keiner...

 

Natürlich dürfen die Wahrzeichen nicht fehlen. Es lohnt sich den Eiffelturm von der Metrostation Trocadéro aus anzusteuern. Gleich beim Erreichen der Oberwelt hat man einen Panoramablick auf den Eiffelturm. Zudem ist der Ausblick vom Eiffelturm wirklich spektakulär und gehört zu einem Paris-Besuch unbedingt dazu. Solltest du aber keine Lust auf lange Wartezeiten oder Menschenmengen haben, dann kann ich auch den Ausblick vom Arc de Triomphe empfehlen, er bietet ebenfalls einen grandiosen Ausblick. Wunderbar ist immer wieder eine abendliche Seine-Fahrt mit Blick auf alle Wahrzeichen.

 

Wir haben die Notre Dame, das Mémorial des Martyrs de la Déportation, den Marché aux Fleurs, den Pont Neuf, den Place des Vosges, das Marais-Viertel, das Centre Pomidou, den Louvre, die Galerie Lafayette mit der wunderschönen Belle-Epoque-Glaskuppel und den Place de Concorde  besucht. Ebenso den Canal Saint-Martin mit seiner idyllischen Uferpromenade, den Anglern, altmodischen Schleusenhäusern und eisernen Fussgängerstege, auch die Pont de Bir-Hakeim, die Ille Saint-Louis, die Grande Mosquée, die Katakomben, das Quartier Latin und Versailles. 

 

Paris hat tausend Gesichter, und es gibt ebenso viele Wege, diese zu entdecken. Viele sind der Stadt an der Seine vom ersten Moment verfallen. Andere brauchen etwas länger, um mit Paris «warm zu werden». 

Nebst all den Sehenswürdigkeiten ist Paris für mich jedes Mal wieder ein verlassen der ausgetretenen Pfade, ein sich auf die Suche nach versteckten Schätzen der Stadt, besonderen Cafés und Restaurants zu machen. Mit nach Hause gebracht haben wir dieses Mal ein Brot von Poilâne und hochhackige Stiefel.